
Leistungsspektrum
Cardisiografie
Die Cardisiographie ist die erste Untersuchung, die mithilfe künstlicher Intelligenz zuverlässig Herzerkrankungen erkennt. Sie ermöglicht einen effektiven Checkup Ihres Herzens – und das einfach, schnell und präzise.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen verlaufen oft lange unbemerkt. Beschwerden wie Druck auf der Brust, Luftnot oder Leistungsabfall treten manchmal nur zeitweise auf – und ein normales EKG zeigt gerade Durchblutungsstörungen häufig nicht zuverlässig an. Die Cardisiographie (kurz: CSG) ist ein modernes, schonendes Untersuchungsverfahren, das Ihr Herz in wenigen Minuten überprüft und uns hilft, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.
Was ist die Cardisiographie?
Die Cardisiographie ist eine nicht-invasive Untersuchung – es werden also nur Elektroden auf die Haut geklebt, keine Nadeln oder Spritzen verwendet. Sie kombiniert die sogenannte Vektorkardiographie, die die elektrische Aktivität Ihres Herzens dreidimensional erfasst, mit einer Auswertung durch künstliche Intelligenz (KI).
Während ein klassisches EKG das Herz nur zweidimensional abbildet, „vermisst“ die Cardisiographie den Herzmuskel dreidimensional. Dadurch werden Muster sichtbar, die einem herkömmlichen EKG entgehen können.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Untersuchung ist unkompliziert, schmerzfrei und dauert insgesamt nur etwa 10 Minuten:
- Kurzes Vorgespräch. Wir erklären Ihnen den Ablauf und beantworten Ihre Fragen.
- Messung (ca. 4 Minuten). Es werden fünf Elektroden an Brustkorb und Körper angebracht – ganz ähnlich wie beim EKG. Sie sitzen oder liegen dabei entspannt und bleiben möglichst ruhig. Eine Belastung auf dem Fahrrad oder Laufband ist nicht erforderlich.
- Auswertung. Die aufgezeichneten Daten werden verschlüsselt an einen sicheren Server übertragen und dort mithilfe des KI-Algorithmus analysiert. Das Ergebnis liegt innerhalb weniger Minuten vor und wird anschließend ärztlich beurteilt.
Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig. Sie können direkt im Anschluss Ihren Alltag fortsetzen.
Was lässt sich damit erkennen?
Die Cardisiographie gibt Hinweise auf eine Reihe von Herzproblemen, darunter:
- Durchblutungsstörungen des Herzmuskels (Minderdurchblutung/Ischämie), wie sie bei einer koronaren Herzkrankheit auftreten – auch dann, wenn noch keine Beschwerden bestehen.
- Herzrhythmusstörungen, etwa Vorhofflimmern oder Extraschläge.
- Hinweise auf strukturelle Veränderungen des Herzens.
- Anhaltspunkte für ein erhöhtes Risiko für ein zukünftiges Herzereignis.
Wichtig zu wissen: Die Cardisiographie ist ein Verfahren zur Ersteinschätzung. Zeigt sie Auffälligkeiten, besprechen wir mit Ihnen die nächsten Schritte und veranlassen bei Bedarf weiterführende Untersuchungen (z. B. Ultraschall, MRT oder eine Herzkatheter-Untersuchung). Umgekehrt schließt ein unauffälliges Ergebnis nicht jede Herzerkrankung mit letzter Sicherheit aus – es ist immer Teil einer ärztlichen Gesamtbeurteilung.

Wie genau ist die Cardisiographie?
Bei der Erkennung von Durchblutungsstörungen erreicht die Cardisiographie laut Studien und Herstellerangaben eine Sensitivität von über 90 %. Zum Vergleich: Beim klassischen Belastungs-EKG liegt dieser Wert oft nur bei etwa 45–50 %. Die Cardisiographie kann also einen Großteil der tatsächlich Betroffenen erkennen – und das, ohne dass eine körperliche Belastung notwendig ist.
Diese Werte stammen aus klinischen Untersuchungen des Verfahrens. Die abschließende Bewertung jedes Befunds erfolgt immer durch Dr. Hierl.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Schonend und schmerzfrei – keine Spritzen, keine Strahlung, keine körperliche Belastung.
- Schnell – die gesamte Untersuchung inklusive Ergebnis dauert nur rund 10 Minuten.
- Aussagekräftiger als ein Ruhe-EKG bei Durchblutungsstörungen, weil das Herz dreidimensional erfasst wird.
- Früherkennung – Auffälligkeiten können sichtbar werden, bevor Beschwerden auftreten.
- Klarheit – Sie erfahren zeitnah, ob Ihr Herz weiter abgeklärt werden sollte.
Für wen ist die Untersuchung sinnvoll?
Die Cardisiographie eignet sich besonders zur Herzvorsorge – etwa bei Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten, Diabetes, familiärer Vorbelastung, Übergewicht oder Rauchen – sowie bei unklaren Beschwerden wie Brustdruck, Luftnot oder nachlassender Belastbarkeit.
Sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie persönlich, ob die Cardisiographie für Sie sinnvoll ist.
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